Das Therapiehundeteam-Werdenfels
Das Therapiehundeteam-Werdenfels 

Unsere Arbeit

Unsere Arbeit beinhaltet einen gezielten, pädagogischen Einsatz von Casper in Einzel- oder Gruppensitzungen.

Der Einsatz und die pädagogischen Ziele können z.B. über Hilfepläne formuliert werden. Während seiner Einsätze arbeitet Casper hochmotiviert und ist hochkonzentriert. Danach benötigt er wieder genügend Ausgleich und Entspannung. Unsere Arbeitsfelder sind u.a. Seniorenheime, Kindergärten und Kitas, Schulen und Privatpersonen. Die Einheiten finden in Einzel- oder Gruppensitzungen statt.

Die Methodenauswahl ist sehr vielfältig und kann je nach Ziel individuell und kreativ zusammengestellt werden.

Um tiergestützte Pädagogik anbieten zu können ist es zwingend notwendig, dass der Hundeführer eine pädagogische Ausbildung absolviert hat und anschließend mit seinem Hund GEMEINSAM eine tiergestützte Weiterbildung durchlaufen hat.

 

Unsere Arbeit mit älteren Menschen (Einzel oder Gruppe)

 

Ältere Menschen fühlen sich von Casper ohne Einschränkungen akzeptiert und angenommen. Durch den regelmäßigen Besuch eines Therapiehundes spüren sie Zuneigung, Nähe und Vertrauen. Sie haben die Gelegenheit, wieder selbst zu handeln; es ist zu beobachten, dass sie wacher und aktiver sind. Neben dem Langzeitgedächtnis, das sich in vielen Fällen wieder an den Hund aus der Kindheit erinnert, wird auch das Kurzzeitgedächtnis trainiert. Häufig kann sich der Name des Hundes gut gemerkt werden, auch Informationen zum Hund wie Alter, Nahrung etc. interessiert viele Teilnehmer.

Wichtig ist, über Familie oder Freunde herauszufinden, ob der ältere Mensch sich auch in früheren Zeiten für Hunde begeistert hat. Es ist natürlich nicht zu empfehlen, jemanden, der ein Leben lang große Panik vor oder eine Abneigung gegen Hunde hatte, dann in die pädagogische Einheit mit Hund zu setzen.

Auch die Motorik älterer Menschen kann durch bestimmte Übungen und Methoden trainiert werden. Es erfordert Bewegungen der, Arme, Beine und Hände, um einem Hund über den ganzen Körper zu streicheln. Die Feinmotorik wird durch die vorsichtige Gabe von kleinen Leckerbissen und das Befühlen der Schnauze und der Ohren des Hundes gefördert. Auch der Hundeführer wirkt durch seine Anwesenheit, seine Gespräche und seine Aufmerksamkeit positiv auf die Bewohner ein und bringt auch dadurch Abwechslung  in deren gewohnten Tagesablauf. 

 

Unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen  (Einzel oder Gruppe)

 

Tiergestützte Pädagogik mit Casper findet bei Kindern die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten. Angefangen vom Spielen mit den Hunden im Kindergarten, über Besuche in Schulen, Kinderkursen bei der VHS, Einsätze bei unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen. bis hin zu einzelpädagogischen Sitzungen. In Kindergärten soll den Kindern an erster Stelle spielerisch der richtige Umgang mit Hunden vermittelt werden: Wie verhalte ich mich gegenüber einem fremden Hund, was tue ich, wenn ein fremder Hund auf mich zuläuft, welche Pflichten und Aufgaben habe ich bei einem Hund? Das Spielen mit den Tieren, hilft Ängste abzubauen und wirkt Hundephobien entgegen, die meist im frühkindlichen Alter geprägt werden. Schulen berichten, dass nach einem Besuch eines Therapiehundes die Schüler wesentlich ruhiger, disziplinierter, aufnahmebereiter und konzentrierter sind. Das Gruppenklima kann verbessert werden durch gruppendynamische Übungen und Methoden mit Hund. Der Einsatz eines Hundes und der Kontakt zu dem Hund kann zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins und zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls beitragen. Dadurch kann nach mehreren Besuchen die Integration einzelner Kinder in den Klassenverband gefördert werden. Auch bei Kindern von sucht- und/oder psychischkranken Eltern ist der Einsatz eines Hundes sehr wertvoll.

 

 

Überblick

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© Stephanie Strehl